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Montag, 24. Oktober 2011

The Big Apple gets better and better ...

Hallo miteinander,

es ist ein wunderschoenes Gefuehl, wenn du an einen Ort kommst, wo du schon mal warst (ueber Silvester) und dieselben Dinge von einem ganz anderen Blickwinkel aus betrachtest ... NYC ist eine Stadt, die dich immer wieder auf's Neue verzaubern kann. Mich hat sie jetzt zum 2. Mal total in den Bann gezogen. Das Empire State Building, der Times Square, Soho, Chinatown, der Ground Zero und vieles mehr ... alles Sehenswuerdigkeiten, die jedem etwas sagen, aber noch mehr begeistert hat mich Brooklyn und die Menschen die dort leben und vor allem die Amerikaner selbst.

In einem Park zwischen dem Ground Zero und der Wall Street stehen und leben seit mehr als 1 Monat viele Menschen und protestieren fuer eine besser Welt. Ich dachte zuerst, dass es "nur" um den Irak-Krieg und die Finanzwelt hier in den US geht, aber da geht es um so viel mehr. Schulbildung, Gesundheitswesen, Arbeitsplaetze, etc.; jede Person/Demonstrant scheint ein eigenes Problem zu haben, dass er durch die Protestaktion auszudruecken versucht. Wenn man mit Amerikaner auf Parties und in Clubs ueber diese Dinge spricht, sind sie sehr interessiert an unserer - europaeischen - Meinung. Vielen wurde erst jetzt bewusst, was in den letzten 10 Jahren alles so abgelaufen ist ... auch deshalb wahrscheinlich, weil die Nachrichten (Radio, TV, etc.) nur sehr wenig von der Politik, dem Krieg & anderen kritischen Punkten preisgeben. Ich persoenlich glaube, dass wir in Europa um einiges mehr und objektiver dargestellt bekommen, als es in Amerika der Fall ist. Das ist erschreckend, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo bei vielen Amerikanern das Fass uebergelaufen ist und deshalb auch diese Proteste, die sich jetzt ueber das ganze Land verteilt haben. Die Menschen wollen ein offenes Ohr fuer ihre Sorgen erhalten. Ich wuensche Ihnen einfach, dass die Proteste zumindest ansatzweise eine Besserung bringen, den Ausgang, den sich viele erhoffen, ist eher unrealistisch, dafuer sind die Dinge schon zu lange so wie sie sind. ... genug dazu ...

Auf Brooklyn (ist auch eine Halbinsel wie die restlichen Stadtteile) leben ca. 2,2 Mio. Menschen, mehr als in Manhattan selbst. Die Strassen sind belebt mit Bars, Restaurants, Geschaeften - da fuehlt man sich einfach puddelwohl. :-) Es ist ruhig und angenehm, da man dem stressigen Leben in Manhattan entgehen kann. Wir wurden auf zwei Parties eingeladen, eine Geburtstagsparty & eine Housewarming-Party. Total witzig, aber die Amerikaner sind einfach total umgaenglich, aber auch sehr interessiert daran, wo wir herkommen und was wir so machen. Viele sind auch ganz begeistert davon, dass ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und das bei uns viele ihr Gemuese aus dem eigenen Garten holen ... irgendwie strange, aber dieser "biological & organic-move" ist hier wirklich total praesent. In Brooklyn gibt es auch sowas, was man Kaffeehauskultur nennen kann. In Manhattan ist es ja schwer einen Kaffee zu trinken, ohne dass man diesen mitnimmt oder im stehen drinkt ... aber in Brooklyn, das wird in den anderen Stadtteilen auch so sein, ist es einfach sehr heimelig. Wuerd' ich also jedem empfehlen.

Hier einige Eindruecke aus dem Big Apple:


Musik im Central Park








Musik in der Subway


das war heut' mein Fruehstueck, French Toast & Scrambled Eggs

... vielleicht erzaehl' ich euch zu einem spaeteren Zeitpunkt noch Mal was von NYC, muss das alles noch a bissl verarbeiten. Jetzt geht's auf alle Faelle weiter nach Washington D.C.

BUSSAL,
eure Kathi

1 Kommentar:

  1. Soo geil Kathi, wahnsinn! Schöne Zeit in Washington D.C.!Bussal Nadine

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